Die Idee / The Idea

For English version please see below!

Die Idee

Wir organisieren Welcome Dinner  in Hamburg. Dabei laden Hamburger und Hamburgerinnen Flüchtlinge und Zuwanderer zu sich nach Hause zum Abendessen ein. Die Idee dahinter: Viele Flüchtlinge und Zuwanderer lernen kaum Hamburger kennen, geschweige denn ihr Zuhause. Viele Hamburger möchten die Flüchtlinge und Neu-Hamburger in ihrer Stadt willkommen heißen, wissen aber nicht, wie, oder sie haben wenig Zeit, um sich zu engagieren.

Ein Abendessen im eigenen Zuhause ist etwas Persönliches, eine Geste der Freundschaft. Die Idee wird seit einem Jahr bereits erfolgreich in Schweden umgesetzt – auf ihrer Facebookseite posten die Gastgeber und Gäste ihre Bilder, es sind beeindruckend viele.

So funktioniert es

Die Gastgeber tragen sich mit einem Wunschdatum in unser Formular ein. Wir bringen dann Gastgeber und Gast zusammen. Dabei achten wir darauf, dass beide nicht allzu weit auseinander wohnen.

Drei bis fünf Tage vor dem Dinner melden wir uns beim Gastgeber und sagen ihm, wer zum Essen kommen wird. Wir sagen ihm den Namen, das Herkunftsland und ob der Gast bestimmte Essensvorlieben hat, zum Beispiel kein Schweinefleisch isst. Der Gastgeber kontaktiert den Gast, zum Beispiel per SMS, und schickt ihm seine Adresse und die genaue Uhrzeit.

Die Gäste lernen wir in Sprachkursen in Hamburg kennen. Wir präsentieren unsere Idee in Sprachschulen und bei Bildungsanbietern. Dabei achten wir darauf, dass die Gäste schon etwas Deutsch sprechen, also zum Beispiel Fortgeschrittenen-Kurse besuchen. Online können sich Gäste auch registrieren, dabei weisen wir ebenfalls darauf hin, dass ein wenig Sprachkenntnisse in Deutsch oder Englisch wichtig sind.

Das Dinner

Was ihr kocht, wie viel Zeit ihr miteinander verbringt und ob ihr euch danach noch einmal trefft: Das ist komplett euch überlassen. Häufig gibt es eine Gegeneinladung vom Gast, aber das ist kein Muss.

Es wäre allerdings super, wenn ihr ein Foto von eurem Treffen macht und uns schickt (natürlich nur mit Einverständnis des Gastes). Wir würden das Foto dann hier und auch auf unserer Facebook-Seite veröffentlichen (deshalb bitte unbedingt den Gast um Erlaubnis fragen).

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The Idea

We organize ‚Welcome Dinner‘ in Hamburg – Hamburg locals inviting refugees and immigrants over for dinner. The idea behind it: Many refugees and immigrants hardly get to know the locals, let alone their homes. Many locals want to welcome the refugees and new ‚Hamburgers‘ into their city, but do not know how, or have little time to get involved. A dinner in one’s own home is something very personal; a gesture of friendship. The idea has already been successfully implemented in Sweden for a year – hosts and guests post an impressive number of pictures to their Facebook page.

How it works

The host registers him-/herself in our form, noting his/her desired date. We make a connection between the host and guest. We also try to make sure that both don’t live too far apart from each other. Three to five days before the dinner we will contact the host and tell him/her who is coming to dinner, including the name, country of origin, and whether the guest has any specific food preferences, for example: they do not eat pork. The host will then contact the guest, for example via text message, and send him/her the address and the exact time of the dinner. We meet the guests in language courses in Hamburg. We present our idea in language schools and to training providers. We make sure that the guests already speak some German, by, for example, visiting advanced German courses. There is also the possibility for guests to submit the form online.

The Dinner

What you cook, how much time you spend with each other, and if you decide to meet again: That’s completely up to you. Often the guest reciprocates with a dinner invitation, but that’s not a must. It would be great if you took a photo of your meeting and sent it to us (only with the consent of the guest, of course). We would then publish the picture here and on our Facebook page (which is why we need the guests consent).